Die Apokryphen des Alten Testaments
Aus „The Four Hundred Silent Years“

Henry Allen Ironside

© SoundWords, online seit: 29.11.2025

Die Schriften der Juden

Wenn wir über die unruhigen Zeiten nachdenken, die wir auf den vorangegangenen Seiten[1] kurz betrachtet haben, dann erstaunt es, welche Menge an Literatur von einem so bedrängten und notleidenden Volk bis heute überliefert worden ist.

Wir haben bereits gesehen, dass der Kanon der Heiligen Schrift kurz nach der Zeit Nehemias abgeschlossen war. Die Stimme der Inspiration war verstummt und wurde erst wieder vernommen, als „der Aufgang aus der Höhe“ sein Volk heimsuchte (Lk 1,78) und Gott in seinem Sohn zu uns sprach [vgl. Heb 1,2]. Alle Bücher, die nach Maleachi, dem letzten der Propheten, verfasst wurden, haben daher keinen Platz im Alten Testament. Doch jedes Buch darin hat unser Herrn selbst beglaubigt, als Er erklärte, dass „das Gesetz, die Propheten und die Psalmen“ (Lk 24,44) wahrhaftig das Wort Gottes sind. Sie alle gehören zur Heiligen Schrift und diese „kann nicht aufgelöst werden“ (Joh 10,35). Diese Gruppen umfassen alle Bücher, die wir als das Alte Testament bezeichnen. Sie wurden von den Juden als heilig und göttlich inspiriert angesehen und niemals wurden weitere Bücher hinzugefügt. Erst das römisch-katholische Konzil von Trient besaß die Dreistigkeit, die Apokryphen zu den Büchern zu zählen, die als  von Gott inspiriert gelten. Was es mit dieser Sammlung auf sich hat, werden wir gleich sehen.

Es ist notwendig, klar und eindeutig zu sein in Bezug auf die Inspiration des Alten Testaments, denn in dieser ungläubigen Generation fehlt es nicht an Bemühungen, den Glauben einfacher Menschen an Bücher wie Esther, Daniel, Jona und andere zu erschüttern. Doch all diese Bücher wurden geschrieben, bevor die prophetische Stimme verstummte; all diese Bücher, die jetzt in unseren Bibeln stehen – und keine anderen –, wurden von den Aposteln geliebt, zitiert und anerkannt, und der Herr Jesus selbst hat sie als göttlich bestätigt. Er bezieht sich ausdrücklich auf „Daniel, den Propheten“ (Mt 24,15), und auf „das Zeichen Jonas, des Propheten“ (Mt 12,39), und zwar in einer Sprache, die keinen Zweifel daran lässt, dass Er ihren Schriften einen hohen Stellenwert beimisst.

In der Makkabäerzeit und danach gab es noch andere lehrreiche Bücher, die allerdings keinen Anspruch auf Inspiration erheben. Die Juden schätzten diese Bücher und die frühen Christen lasen sie manchmal in ihren Zusammenkünften wegen der darin enthaltenen Lehren, ohne jedoch jemals daran zu denken, sie mit den hebräischen Schriften oder dem griechischen Neuen Testament gleichzusetzen.

Niemand weiß, wer diese Bücher gesammelt hat. Der Einfachheit halber werden sie als Apokryphen bezeichnet – das heißt „verborgen“. Einige von ihnen sind von höchster literarischer Qualität, andere sind sehr minderwertig. Einige, so wie das erste Buch der Makkabäer, haben eindeutig historischen Wert. Andere dagegen sind durch und durch unzuverlässig und widersprechen bekannten Tatsachen. Sie alle wurden in der Zeit des großen literarischen Aufbruchs in griechischer Sprache verfasst, als die griechische Kultur von vielen Juden beinahe vergötzt wurde. 

Die alttestamentlichen Apokryphen

Die Esdrasbücher

Das erste Buch der Apokryphen ist als erstes Buch Esdras bekannt. Esdras ist die griechische Form des Namens Esra. Bei dem Buch Esdras handelt es sich weitgehend um eine Abschrift des gleichnamigen Buches in unseren Bibeln, es enthält jedoch erhebliche Zusätze von zweifelhafter Qualität. Offensichtlich wurde das Buch verfasst, um den gebildeten Heiden die Fürsorge Gottes für die verachteten Juden vor Augen zu führen.

Das zweite Buch Esdras hat einen ganz anderen Charakter und stammt zweifellos aus anderer Hand. Es ist ein Buch von stark apokalyptischem Stil und besteht hauptsächlich aus einer Reihe von schwärmerischen Visionen, in die mehr oder weniger Spiritualität eingeflochten ist. Der Verfasser nahm offensichtlich Daniel, Hesekiel und Sacharja als Vorbilder und war ein Mensch, dessen Seele entflammt war von den herrlichen Verheißungen des Segens, der über Israel kommen wird, und von den furchterregenden Gerichtsankündigungen über die Feinde des auserwählten Volkes. Andererseits strotzt das Buch von Ungenauigkeiten und Aussagen, die im Widerspruch zum Wort Gottes stehen.

Das Buch Tobit

Das Buch Tobit gibt vor, ein Bericht über die seltsamen Erlebnisse eines gleichnamigen Israeliten zu sein, der dem Stamm Naphtali angehörte und zu denen gehörte, der von den Assyrern verschleppt worden war. Das Buch ist durch und durch unzuverlässig; es ist eine religiöse Liebesgeschichte voller Absurditäten, enthält aber auch Lektionen über Moral und wahre Frömmigkeit.

In diesem Buch finden wir einen Engel namens Raphael. Die einzigen beiden Engel, die in der Heiligen Schrift namentlich erwähnt werden, sind Michael und Gabriel. Tobits Beschwörungen und Wunder machen es zwar unglaubwürdig, verstärken jedoch auch seine Bedeutung als unterhaltsames literarisches Werk. Zweifellos nahm es in jüdischen Familien oft den Platz der Kindergeschichten unserer Tage ein und vermittelte strenge, moralische und religiöse Grundsätze, die mit genügend Übernatürlichem vermischt waren, um die Aufmerksamkeit der Jugend zu fesseln.

Das Buch Judit

Das Buch Judit ist die Erzählung von der Befreiung Israels zur Zeit Nebukadnezars durch eine jüdische Matrone. Sie begibt sich allein in das Lager des Feindes und liefert sich dem heidnischen Feldherrn Holofernes aus, um ihn zu vernichten. Als er sich in ihre Weisheit und Schönheit verliebt, nutzt sie seine Schwäche aus und schlägt ihm, während er schläft, mit seinem eigenen Schwert den Kopf ab. Ob an dieser Geschichte etwas Wahres dran ist, lässt sich heute nicht mehr sagen. Judit gilt jedoch seither als Nationalheldin und ihr Handeln wird als sehr erhaben angesehen. Dennoch hintergeht sie Holofernes und zögert nicht, Böses zu tun, um Gutes zu erreichen – wobei sie jedoch ihren eigenen Leib unversehrt bewahrt.

Abgesehen vom ersten Makkabäerbuch ist das Buch Judit das schönste erzählerische Werk der Apokryphen.

Zusätze zum Buch Esther

Die Auslassung des Namens Gottes im kanonischen Buch Esther führte dazu, dass es von den Gläubigen lange Zeit in Frage gestellt wurde, da sie den göttlichen Grund für die Auslassung nicht verstanden. In den Zusätzen zum Buch Esther[2] wird versucht, dies zu berichtigen. Es ist jedoch die ungeschickte Bemühung eines ungeschickten Schreibers, Gottes vollkommenes Werk zu verbessern. Man muss nur das inspirierte Buch Esther und dann dieses entstellte menschliche Schriftstück lesen, um den Unterschied zwischen der gottgehauchten Schrift und dieser menschlichen Nachahmung zu erkennen.[3]

Das Buch der Weisheit und das Buch Jesus Sirach

Die nächsten beiden Bücher der Apokryphen sind hingegen einer ganz anderen Kategorie zuzuordnen. Sie gehören zu den schönsten Beispielen der nicht inspirierten Weisheitsliteratur und können den Diskursen des Epiktet, den Selbstbetrachtungen des Marcus Aurelius und den Essays von Francis Bacon gleichgesetzt werden, auch wenn sie dem inspirierten Buch der Sprüche weit unterlegen sind.

Das Buch der Weisheit (auch das Buch der Weisheit Salomos genannt) ist ein anonymes Werk, dem der Name des großen Königs im Titel beigefügt wurde. Es ist nicht von ganz so großer Bedeutung wie das darauffolgende Buch, aber dennoch von großem Wert.

Im Allgemeinen ist das nächste Buch bekannt als Weisheit Jesu, des Sohnes des Sirach oder als Ecclesiasticus. Es wird allgemein eingeräumt, dass diese ausgewählte Sammlung von Sprichwörtern und weisen Sprüchen von Jesus (der griechischen Form von Josua), dem Sohn des Sirach, stammt, wie sie selbst behauptet. Jesus lebte „fast nach allen Propheten“[4] im Land und hielt hier die solide Unterweisung fest, die er als Jugendlicher von seinem Großvater Jesus erhalten hatte, der auf Hebräisch geschrieben hatte. Der Großvater starb und hinterließ „dieses Buch fast vollendet“[5]. Der Enkel übersetzte, überarbeitete und ordnete es, ohne Anspruch auf Inspiration zu erheben. Er gab es heraus in der Hoffnung, sein Volk damit zu erbauen. Dabei gestand er seine Anfälligkeit für Irrtümer ein, bat jedoch um eine unvoreingenommene Lektüre des Werkes, das er aus den hebräischen Aufzeichnungen des älteren Jesus in griechischer Sprache erstellt hatte. Das angegebene Datum fällt in die Jahre des ägyptischen Pharaos Ptolemäus Euergetes [also 133/132 v.Chr]. Das Lob des Hohenpriesters Simon in Jesus Sirach 50 zeigt, dass der Verfasser während dessen Amtszeit lebte.

Das Buch Baruch und der Brief des Jeremia

Bibelleser werden sich erinnern, dass Jeremia einen Diener namens Baruch hatte. Man nimmt an, dass er der Autor des Buches Baruch ist. Es gibt jedoch keinen Beweis dafür, dass dies wirklich der Fall war. Es ist ein Werk von geringem Wert. Das letzte Kapitel (Baruch 6) gibt vor, ein Brief des Jeremia zu sein, der an die Gefangenen gerichtet sei, die von Nebukadnezar nach Babylon verschleppt worden waren. Es ist von viel geringerem Rang als die authentischen Schriften des „weinenden Propheten“, der um das Volk Israel trauerte.

Zusätze zum Buch Daniel

Dem Buch Daniel wurden drei Erzählungen hinzugefügt, die im nächsten Abschnitt der Apokryphen der Reihe nach aufgeführt werden:

  1. Die erste Erzählung trägt den Titel Gesang der drei Männer. Sie wurde nach Daniel 3,23 hinzugefügt und gibt vor, das Lied wiederzugeben, das die drei hebräischen jungen Männer sangen, als sie im Feuerofen unversehrt umhergingen. Das Lied ist durchaus wertvoll, da es den Charakter der jüdischen Frömmigkeit in der von uns betrachteten Zeit bewahrt.

  2. Die Geschichte der Susanna wurde als Vorwort zur kanonischen Prophezeiung des Daniel veröffentlicht.[6] Sie erzählt die Geschichte zweier lüsterner älterer Männer, die zunächst versuchen, einer jungen Jüdin ihre Tugend zu rauben, und das Objekt ihrer schändlichen, aber gescheiterten Absicht erpressen, nachdem sie erfolgreich abgewehrt worden waren. Daniel, ein einfacher Jüngling, tritt auf den Plan und bringt die beiden Schurken, indem er sie einzeln befragt, dazu, sich gegenseitig zu widersprechen, so dass sowohl die Unschuld Susannas als auch deren eigene Boshaftigkeit bewiesen wird.

  3. Die dritte Erzählung wurde am Ende des Buches Daniel hinzugefügt und trägt den Titel Bel und der Drache. Es handelt sich um eine Wundergeschichte, die der von Tobit ähnelt. Sie handelt von einer Prüfung der Macht des Gottes Bel durch Daniel und die Babylonier sowie von einem großen Drachen, den Daniel mit einer Mischung aus Pech, Fett und Haaren besiegt, die er der Kreatur in den Rachen schiebt. In dieser törichten Geschichte ist der Einfluss des chaldäischen Aberglaubens an Zaubermittel und magische Zubereitungen auf das Denken des Schreibers nicht zu übersehen. Die Wunder der Bibel haben stets einen ernsten, nüchternen Charakter und dienen einem wichtigen oder nützlichen Zweck. Sie sind niemals bloße Machtwerke, die verblüffen und verwirren, ohne einen moralischen Anlass zu haben. Anders verhält es sich mit den gefälschten Zeichen der Abgesandten Satans und mit den Wundertaten, die in einfallslosen Legenden erzählt werden – wie in dieser unhistorischen Geschichte von Bel und dem Drachen.

Das Gebet des Manasse

Das Gebet des Manasse behauptet, es sei das zerknirschte Flehen Manasses, des Sohnes Hiskias, nachdem er Buße getan hatte. Es ist jedoch völlig frei erfunden. Dennoch ist es interessant, da es einen Einblick in die jüdische Frömmigkeit gewährt.

Die Makkabäerbücher

Das erste Buch der Makkabäer ist ein historischer Bericht über die Kriege der Juden vom Tod Alexanders des Großen bis zur Amtszeit von Simon, dem Bruder des Judas Makkabäus. Unser Wissen über die jüdischen Unabhängigkeitskriege stammt hauptsächlich aus diesem Buch. Der kraftvolle und äußerst dramatische Stil trägt den Leser mit ungebrochenem Interesse von Szene zu Szene. Das Buch ist ein wertvolles Zeugnis der unfehlbaren Fürsorge des HERRN für sein Volk, selbst wenn es wegen seiner Sünden unter seiner Hand steht, sowie für Gottes bereitwillige Gnade, die Er dem Volk entgegenbringt, sobald es seine Sünden bekennt und Gottes Angesicht sucht. Dennoch erhebt der Bericht keinen Anspruch auf göttliche Inspiration. Heute lässt sich nicht mehr sagen, wer der Schreiber war, doch offensichtlich liebte er das Volk Israel und den Gott Israels aufrichtig.

Das zweite Buch der Makkabäer ist viel weniger zuverlässig, aber dennoch sehr interessant. Es ist eine seltsame Mischung aus nüchterner Geschichte und unglaubwürdiger Legende. Das Buch wird von der römisch-katholischen Kirche geschätzt, da es den unbiblischen Brauch, für die Toten zu beten, offensichtlich befürwortet. In 2. Makkabäer 12,43-45 heißt es, dass Judas Makkabäus ein Sündopfer für die Toten dargebracht habe, um sie zu versöhnen und von ihren Sünden zu erlösen.[7] Was auch immer Judas im Sinn gehabt haben mag, sein Handeln hat keine biblische Grundlage.

Zwei weitere Bücher sind als das dritte und als das vierte Buch der Makkabäer bekannt. Sie wurden vom Konzil von Trient nicht in die überlieferten Apokryphen aufgenommen, obwohl einige behaupten, dies sei ein Versehen gewesen. Das dritte Buch der Makkabäer ist unvollständig und legendenhaft, das vierte Buch der Makkabäer ist ein langer religiöser Roman.

Andere Schriften

Es gibt weitere literarische Überreste, die von den Juden hochgeschätzt wurden, heute jedoch nur noch selten gelesen werden und zum Teil vollständig verlorengegangen sind. Dazu zählen beispielsweise

  • das Buch Henoch, 
  • das Buch der Geheimnisse Henochs, 
  • das Buch der Jubiläen,
  • die Testamente der zwölf Patriarchen,
  • die Psalmen Salomos,
  • die Sibyllinischen Orakel,
  • die Himmelfahrt des Mose, 
  • die Apokalypse des Elia,
  • die Apokalypse des Zephanja 

sowie einige andere, die von den frühen christlichen Vätern erwähnt werden, nach heutigem Kenntnisstand jedoch nicht mehr erhalten sind. Einige von ihnen wurden in der Zeit der Hasmonäer begonnen, doch erst in der christlichen Ära vollendet. Daher weisen sie eine Mischung aus jüdischen und christlichen Elementen auf. Die Sibyllinischen Orakel und das Buch Henoch fallen in diese Kategorie.

Bemerkenswerterweise sind in den vier stillen Jahrhunderten [zwischen Maleachi und den Evangelien] kein einziger Psalm und kein anderes literarisches Werk entstanden, die wert wären, mit den kostbaren Schätzen des Alten Testaments verglichen zu werden. Zwar haben manche versucht, einigen Büchern der Propheten und mehreren der jüngeren Psalmen makkabäische Datierungen zuzuweisen, aber ihre Spekulationen sind wertlos. Es kann kaum ein Zweifel daran bestehen, dass sie alle geschrieben wurden, nachdem Maleachi die letzte Zeile verfasst hatte. Der Kanon der jüdischen Schriften war zu diesem Zeitpunkt vollständig. In den folgenden Jahren würden keine unbestimmten Fragmente mehr hinzugefügt werden.

Wenn die prophetische Stimme wieder erklingen würde, so würde sie das Kommen dessen ankündigen, der Gegenstand und Thema „in allen Schriften“ (Lk 24,27) war und dessen Kommen in Gnade der Anlass dafür war, dass das Neue Testament geschrieben würde, das die schriftliche Offenbarung Gottes an die Menschen vervollständigt. Das Alte und das Neue Testament sind das Werk des einen Geistes, dessen Freude es war, von den Dingen Christi zu nehmen und sie uns verkündigen (vgl. Joh 16,14).

Es ist interessant und gewinnbringend, sich zu Bildungszwecken mit diesen eigentümlichen, uralten Werken zu beschäftigen. Jedoch sind all diese Schriften wie Finsternis, wenn man sie mit dem klaren Licht vergleicht, das aus den heiligen Aussprüchen der Heiligen Schrift leuchtet. Diese wurde durch Gott inspiriert, um den „Menschen Gottes“ zu jedem guten Werk zu befähigen [2Tim 3,17]. Für sie gilt:

„In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln“ (Ps 119,89).


Originaltitel: „Chapter V. The Literature of the Jews
in The Four Hundred Silent Years, 1914.
Quelle: https://plymouthbrethren.org

Übersetzung: Samuel Ackermann

Anmerkungen

[1] Anm. d. Red.: In dem Buch The Four Hundred Silent Years.

[2] Anm. d. Red.: Der vollständige Titel des Buches lautet in den englischen Bibelausgaben: The Rest of the Chapters of the Book of Esther, which are found neither in the Hebrew, nor in the Chaldee („Die übrigen Kapitel des Buches Esther, die weder im Hebräischen noch im Chaldäischen zu finden sind“).

[3] Ich habe ein kleines Buch geschrieben mit dem Titel Notes on Esther („Anmerkungen zu Esther“). Vielleicht hilft es denjenigen, die mit den Gründen für die Auslassung des göttlichen Namens im Buch Esther hadern.

[4] Anm. d. Red.: In der King-James-Bibel heißt es im Vorwort zum Buch der Weisheit: almost after all the Prophets.

[5] Anm. d. Red.: In der King-James-Bibel heißt es (ebenfalls im Vorwort): leaving this book almost perfected.

[6] Shylocks Ausruf „Ein Daniel kommt zu richten, ja, ein Daniel!“, als er Porzias Weisheit hört, findet hier seine Erklärung. (Anm. d. Red.: Aus William Shakespeares Der Kaufmann von Venedig, vierter Aufzug, erste Szene.)

[7] Anm. d. Red.: In Luther 2017 lautet 2.Makkabäer12,43-45: „Danach brachte Judas durch eine Sammlung an die zweitausend Drachmen in Silber zusammen. Die schickte er nach Jerusalem zum Sündopfer. Und er tat gut und löblich daran, weil er an die Auferstehung dachte. Wenn er nicht erwartet hätte, dass die Gefallenen auferstehen würden, so wäre es überflüssig, ja töricht gewesen, für Tote zu bitten. Sodann aber bedachte er auch, dass denen, die als fromme Leute entschlafen, die herrlichste Gnadengabe bereitet ist. Das ist ein frommer und heiliger Gedanke. Darum hat er auch für diese Toten ein Sühnopfer dargebracht, damit sie von ihrer Sünde erlöst würden.“

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